Die
Anfahrt | Strecke | Statt
Fernpass | Anfahrt Hotel |
Unsere Unterkunft | Die Reisezeit | Tagestouren
| Kartenmaterial
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| Das
allererste Mal in die Alpen, und das mit meinem taufrischen Grauschnabel
- Erwartungen und Vorfreude waren riesengroß und sie wurden
nicht enttäuscht. |
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Eigentlich
war geplant eine Woche mit der weltbesten Sozia in den Südschwarzwald
und dann eine Woche Dolomiten mit meinem Kumpel Marc. Als mir die
weltbeste Sozia beim Hotelsuchen in den Dolomiten am Computer über
die Schulter schaut, meint sie: |
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| "Ohhh,
da ist es aber schön, so schön ist doch im Schwarzwald
nicht, oder ?" |
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Doch,
Schwarzwald ist sicher auch schön, aber an die Dolos reicht
er nicht ganz heran....
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Ein
Blickwechsel, und das ausgesuchte Hotel wurde kurzerhand zweimal
gebucht, einmal die Woche vom 12.08. an und nochmal die letzte Augustwoche. |
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Die
Anfahrt hätte
die beiden Male unterschiedlicher nicht ausfallen können. Beim
ersten Mal saß der Verfasser dieses Berichts von Bruchsal
auf der A5 bis kurz vor der österreichischen Grenze im Regen,
während Madame in der trockenen und warmen Umgebung eines DB-Reisezugs
mit Ziel Brenner saß, dort wurde sie dann von ihrem Ritter
der Landstraße abgeholt und in die Gemächer des Hotels
gebracht, mittlerweile war schönster Sonnenschein ausgebrochen. |
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Bei
der zweiten Tour fand die Anfahrt bei richtig schönem Wetter
statt, dafür am Fernpass teilweise in Schrittgeschwindigkeit.
Lieber hätte ich die Anfahrt wieder im Regen gemacht (fand
ich nämlich gar nicht so wild) und dafür vor Ort auf den
Regen verzichtet... |
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Die
Strecke an sich verlief von Mannheim über die A6,
A5 nach Karlsruhe, dort auf die A8 nach Stuttgart, Ulm, am Kreuz
Ulm/Elchingen auf die A7 nach Kempten/Füssen/Reutte. Über
den langweiligen oder verstopften Fernpass auf die Autobahn A12
in Richtung Innsbruck, von da auf die A13 (Brennerautobahn) Richtung
Brenner. Am Wochenende standen wir da auch ordentlich lange vor
den Mautstellen. Für die Brennerautobahn wurden 7 € fällig,
für die Strecke von Brenner bis Ausfahrt Klausen 2,90 €
(glaub ich..) |
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| Statt
Fernpaß gibt es eine nette Alternative, die wir auf
der Rückfahrt genommen haben: Bei Zierl von der A12 runter auf
die Nr. 2 Richtung Seefeld, Mittenwald, Garmisch. In Garmisch Richtung
Oberammergau halten und auf der B23 kurz hinter Ettal abbiegen Richtung
Linderhof. Diese Straße nennt sich Deutsche Alpenstraße,
führt am Plansee vorbei und man kommt irgendwann auf die Strecke
Reutte --> Füssen. Man erspart sich den langweiligen und/oder
verstopften Fernpaß und fährt ziemlich alleine durch eine
schöne Gegend. |
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| Anfahrt
zum Hotel: direkt nach der Mautstelle nach der Ausfahrt Klausen
links hoch, Richtung Grödner Tal (rechts gehts über eine
Brücke nach Klausen Ort, Brixen, Bozen...). Über eine
schön geschwungene Strecke gehts dann in ca. 10 Min nach Lajen.
Die Hubertusstube liegt genau an der Straße links,
direkt nach der Abzweigung nach links zum Ort Lajen, also
nicht da abbiegen. |
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Unsere
Unterkunft war der Gasthof Hubertusstube in Lajen, das
liegt zwischen Klausen und St. Ullrich, ca. 20 km von der Sella-Runde
entfernt. Das Haus war der volle Glücksgriff: tolle Zimmer,
gutes Essen, nette Wirtsleute, Tiefgarage für die Moppeds und
das alles recht günstig. Wir waren sicher nicht zum letzten
Mal da ! |
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Die
Reisezeit hätte etwas günstiger sein können.
In der Woche ab dem 12.08. war es unglaublich voll, die Ferienzeit
in Italien hatte gerade begonnen. Es gab Pässe, da sind wir
im ersten Gang mit schleifender Kupplung gefahren und das bei 25°
im Schatten - ätzend ! Vor allem die ganz bekannten Sachen
wie Sella oder Grödner sollte man da besser meiden, eher spät
am Tag fahren, und mit spät meine ich jenseits 18.oo Uhr. Dafür
war das Wetter genial, am Nigerpaß z.B. konnte man bis zur
Ortler-Gruppe schauen ! |
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Bei
der zweiten Tour in der letzten Augustwoche war es nicht mehr so
voll, dafür hatten wir öfter mal Regen, meistens sind
wir ab ca. 15.00 in den Regen gefahren oder auf nassen Straßen
nach Hause getuckert.
Nächstes Mal werde ich auf jeden Fall versuchen, früher
im Jahr zu fahren. So Mitte Juni bis Mitte Juli, je nach Wetter. |
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Die
Tagestouren umfassten so ca. 250-350 km, wobei die 350
km an einem Tag in den Alpen schon hart an der Spaßgrenze
kratzt. Wenn man nämlich nicht gerade in den Alpen wohnt und
diese geballte Fülle an Kurven und Kehren gewohnt ist, ist
höchste Konzentration angesagt, und zwar den ganzen
Tag. Mir persönlich haben in der ersten Woche auch die Supersportler
zu schaffen gemacht, die öfter mal recht forsch überholen
und einen auch mal in Bedrängnis bringen, nervig... |
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Als
Kartenmaterial hatten wir die Genaralkarte Südtirol
dabei, für meinen Geschmack die am besten ablesbare Karte für
den Tankrucksack während der Fahrt. Soll man nicht tun, ich
weiß.... |
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[nach
oben] |
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