26 September, 2010
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Grauschnabels Zubehoer
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Die erste Saison ist vorbei...

   
das war also die erste Saison mit dem Grauschnabel. So lange gewartet und entgegengefiebert und so schnell waren die richtigen Motorradmonate vorbei und schwups, sind aktuell (November 2002) 16.000 km auf der Uhr, für den Anfang ein ganz ordentlicher Schnitt, nächstes Jahr wirds wahrscheinlich deutlich weniger...  
Wie ist es nun mit dem Grauschnabel ? Im wesentlichen haben sich meine positiven Erwartungen erfüllt. Begeistert bin ich vor allem vom Fahrwerk der Maschine, das einen das hohe Gewicht der Maschine schnell vergessen läßt. Das Hin- und Herkippen der Maschine in den Dolomiten war ein wahrer Genuß !    
Der Motor hinterläßt einen zwiegespaltenen Eindruck: Einerseits ein toller Durchzug aus niedrigen Drehzahlen und genug Kraft im mittleren Drehzahlbereich, um auch mal schaltfaul durch die Gegend zu jockeln.    
Andererseits bei meiner Maschine eine sehr nervige Neigung zum Motorklingeln bei Abruf höherer Leistung. Dem Thema habe ich einen eigenen Abschnitt gewidmet -->   Die Klingelseite
Wäre dieses Klingeln nicht vorhanden, wäre ich mit dem Antrieb meiner GS zu 100% zufrieden, so bleiben leider einige Prozent auf der Strecke...    
Zweifellos der Höhepunkt dieser Saison waren die 2x eine Woche Tour in den Dolomiten. Wir hatten mit der Hubertus-Stube eine tolle Unterkunft in Lajen zwischen der Sella-Runde und Klausen. An das tolle Essen dort denken wir heute noch manchmal zurück. Die Fülle an tollen Strecken in herrlicher Landschaft treibt einem die Freudentränen in die Augen. Toll fand ich an den Dolomiten, daß diese Strecken auf recht engem Raum verteilt sind, so daß man viele, viele Pässe innerhalb kurzer Zeit erreicht. So ist es ohne weiteres möglich, am Tag über 300 km zurückzulegen, ohne auf dem Zahnfleisch zu gehen.  

Tourbeschreibung

Bilderseite Dolomiten

Ausblick auf die nächste Saison ? Keine Ahnung, was die bringen wird. Momentan ist meine berufliche Situation viel zu ungewiß, um große Planungen zu starten. Ein bißchen Träumen ist aber erlaubt, und da schleichen sich immer wieder die französischen Seealpen in mein Hirn....    
Bis zur nächsten großen Tour würde ich gerne den Schnabel noch etwas modifizieren, und zwar ihm eine andere Sitzbank verpassen oder die vorhandene umzupolstern. Die serienmäßige Sitzbank ist nämlich ein schlechter Scherz: sitzt sich sehr schnell durch, man sitzt nach kurzer Zeit nicht mehr auf dem Polster, sondern auf der harten Kunststoffschale und bei langen Touren tut einfach der Hintern weh. Wenn was draus wird, kann man es auf den Zubehörseiten nachlesen...    
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