6 März, 2002
StartseiteZu den Touren-Seiten
 
Grauschnabels Zubehoer
Was der Grauschnabel erlebt hat..
Allerlei Erzähltes
Bisherige Pannen..
Allerlei Tips
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
   

Grauschnabels Einfahrzeit

   
Das Einfahren hatte ich mir schlimmer vorgestellt, als es dann war. Im Handbuch steht dazu sinngemäß:
nicht über 4000 U/Min drehen und keine Vollgas-Beschleunigung.
Da man bei 4000 U/Min. auf der Landstraße im 6. Gang so um die 120 km/h schnell ist, hab ich bei den Temperaturen und Straßenverhältnissen Ende Februar/Anfang Mai deutlich höhere Drehzahlen gar nicht unbedingt vermisst.
 
Selbst im Bereich bis 4000 U/Min. ist man auf der Landstraße souverän unterwegs und kann "normale" Überholvorgänge zügig durchführen.    
Nach etwas über drei Wochen im Februar und März 2002 hatte ich die 1000 Km hinter mir und hier ein kurzes Zwischenfazit:    
Es ist genau das richtige Mopped für mich. Der Boxermotor mit seiner umfangreichen Kulisse an Geräuschen und Erschütterungen ist einfach urig, die Kraftentfaltung ist sicher nicht so explosiv wie bei den PS-stärkeren Vierzylindern, dafür hat man Kraft bei niedrigen Drehzahlen und braucht sich auf der Landstarße um den eingelegten Gang kaum Gedanken zu machen - es reicht eigentlich immer zum Beschleunigen.    
Konstantfahrruckeln, eines der wohl am heißesten diskutierten Themen zu den Boxer-BMWs, kann ich bei meiner Maschine praktisch nicht nachvollziehen. Nur wenn ich mich genau darauf konzentriere, die Maschine untertourig in möglichst konstanter Drehzahl zu halten, könnte es vielleicht unter Umständen sein daß... aber untertouriges Fahren vermeide ich sowieso und so ist das Thema KFR für mich kein Reizthema - ich hab' keins.    
Die Gangschaltung, auch so ein Thema bei BMW-Fahrern macht mir persönlich keine Probleme. Ich habe bislang keine herausspringenden Gänge, wobei ich versuche, technisch möglichst sauber zu schalten, d.h. den Ganghebel vor dem Schalten vorbelasten, nach dem Schalten einen Augenblick lang weiterbelasten und den Schaltvorgang selbst so möglichst kurz zu halten. Wenn ich geschlampt habe, dann bin ich manchmal beim Wechsel vom ersten in den zweiten im Leerlauf gelandet.
Nur morgens bei niedrigen Temperaturen beim Losfahren braucht man einen beträchtlichen Kraftaufwand beim Schalten, der aber nach ein paar hundert Metern deutlich nachläßt. Werde mal bei der 1000er meinen Händler fragen, ob das so gehört...
   
Die Batterie scheint allerdings ein Montagsmodell zu sein. Morgens beim Starten, selbst ohne jeden zusätzlichen Verbraucher wie Licht oder Heizgriffe, bekomme ich aufgrund einer Unterspannung der Batterie eine ABS-Fehlermeldung. Nach kurzer Fahrtstrecke und einem Motor- bzw. Zündungsneustart ist alles wieder gut, aber nerven tut es trotzdem. Da werd ich mal genauer den Händler fragen....    
     
    [nach oben]