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| Wer
ist Bogo und wie kam er zum Motorrad ? |
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..etwa
1977, ich glaube auf einer Goldwing eines Motorradreisenden
auf einem rumänischen Campingplatz... |
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und 2009 auf der legänderen Frankreich-Alpen-Tour beim
Kartenfummeln und
Navi-Klicken... |
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| Der
Spitzname Bogo ist mir irgendwann mal zugelaufen - so wie ein paar
andere auch, die ebenso im Umlauf sind. Als da wären Humphry,
elBogo, Bogy, Bogomir...
Bogo hab ich dann genommen als Nickname im Boxer-Forum. |
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Bogo
Die Motorradkarriere
Große Pause
Der Neuanfang I
Das erste Motorrad
Die grausame Pause
Der Neuanfang II
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| Mein
echter Name lautet Maciej Bogacz und mit dem Maciej tun
sich deutsche Zungen etwas schwer; Bogacz geht dann wieder, das
cz darin wird gesprochen wie tsch
- also wie Bogatsch |
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| Das
Ganze kommt daher, dass ich in Polen geboren wurde und im Alter
von 10 Jahren 1980 nach Deutschland kam. |
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| Mein
derzeitiger Standort ist Mannheim mit Arbeitsplatz in der Anästhesie-Abteilung
der Uniklinik
Heidelberg. |
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| Die
Motorradkarriere... |
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| Seit
ich denken kann, haben Gefährte aller Art eine besondere Anziehung
auf mich ausgeübt, ursprünglich vor allem Autos. Meine Mutter
hat mir das Folgende überliefert, ich selbst kann mich nicht
mal daran erinnern: |
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| Irgendwann
hab ich wohl spitzgekriegt, dass das runde Rad vor dem Fahrer und
der Hebel zwischen den Sitzen im Auto elementare Dinge fürs Autofahren
sind. Also zu Hause in der Küche einen schnittigen Topfdeckel
und einen formschönen schlanken Holzlöffel besorgt. |
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| Dann
den Löffel zwischen zwei Sofakissen gesteckt, fertig war die
Gangschaltung. Den Topfdeckel fest in beide Häde und los ging
die Reise mit dem ersten eigenen Auto in unbekannte Länder. |
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| Meine
Mama hatte ihre Ruhe, denn solange das "Motorengeräusch"
zu hören war, war ja alles in Ordnung. Mit Motorrädern hatte
ich da noch nix im Sinn... |
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Die
Blickführumg war damals noch nicht sonderlich ausgefeilt -
immer genau vors Vorderrad ! |
| Mit
sieben Jahren und zwei bis drei Kissen unter dem Hintern hab ich dann
erstmal das echte Autofahren gelernt, auf einsamen Feldwegen auf dem
Land in Polen; etwa zur gleichen Zeit begann ebenso das Mofa in der
Garage nach mir zu rufen... |
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| Zunächst
hab ich jeden Tag meinen Vater genervt, mit mir als Sozius zum Tagesabschluß
ein paar Runden auf den altbekannten Wegen zu drehen. Der war dann
irgendwann so genervt, daß er mir beibringen mußte, wie
dieses Ding zu bewegen ist. Und das war dann wohl der Beginn meiner
Zweiradleidenschaft. |
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| Dieses
Mofa hatte so um die 5 bis 6 PS und lief mit Anlauf ca. 30 km/h, nach
nicht allzu langer Zeit war DAS natürlich nicht mehr reizvoll.
Also kam was größeres, nämlich eine JAWA, immerhin
schon mit Fußschaltung und drei Gängen. |
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| Das
Teil lief für mich beeindruckende 60 km/h. Helm oder Schutzkleidung
kannte ich damals natürlich noch nicht, irgendwann hab ich lediglich
die Lederhandschuhe meiner Mutter für meine Zwecke entdeckt,
weils halt cool aussah...Leider hab ich von dem Hobel keine Bilder
im Web gefunden. |
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| Große
Pause ... |
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| Dann
kam die lange Pause, nachdem ich nach Deutschland kam. Hier gabs natürlich
eine Menge Moppeds, aber keinen Dorfsheriff, der sämtlich Augen
zudrückt, wenn ein knapp Zehnjähriger auf einer Fünfziger
ohne Führerschein und Helm die Hühner scheucht. Außerdem
fand ich damals die deutschen Autos noch interessanter, wie vom anderen
Stern... |
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| Das
Mopped-Virus war fast ausgestorben, ich war mittlerweile 27 Jahre
alt und mit so ernsthaften Dingen wie dem Medizinstudium in den letzten
Zügen beschäftigt, doch dann: die IAA in Frankfurt 1997. |
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| Der
Neuanfang I |
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| Mit
einem Kumpel, der damals eine Kawa ZZR 1100 fuhr (oder gerade nicht
mehr ?) haben wir eben die IAA 97 besucht. Schon am Ende des Tages
hats uns ins BMW-Zelt verschlagen und dort standen auch die Moppeds
herum. Ich stand vor einer 1100 GS und saß kurze Zeit später
auf ihr, und da ist es passiert: |
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| Das
Virus, das jahrelang in mir geschlummert hatte, wurde mit einem Schlag
wieder aktiv. Ich sah mich schon auf dem Motorrad in ferne Länder
reisen, abends am Lagerfeuer vor dem Zelt mit anderen Geschichten
austauschen, kurz: ich war der Motorradfahrer vor dem Herren ! |
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| Der
Haken: genau wie mit zehn Jahren in Polen hatte ich noch keinen Führerschein,
nur in Polen hats keinen gestört, hier schon eher. Auf der Rückfahrt
hab ich erstmal alle Daten der BMW GS in mich aufgesaugt, denn es
war klar: irgendwann ist sie mein !! |
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| Am
nächsten Tag gleich mal eine Fahrschule gesucht, die meine enge
Termingrenzen mitgemacht hat und Anfang September mit dem Führerschein
angefangen. Eigentlich war ich komplett verrückt: zu diesem Zeitpunkt
hab ich aufs dritte Staatsexamen Medizin gelernt und sollte eigentlich
nix anderes im Kopf haben. |
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| Aber
es hat funktioniert: am 10. Nov 97 brachte ich das Staatsexamen hinter
mich und am 27. Nov die Führerscheinprüfung, damals noch
den stufigen. |
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| Das
erste Motorrad |
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| Gleichzeitig
natürlich überlegt, welches Mopped es denn nun werden soll.
Mein Traum einer BMW 1100 GS war natürlich nicht zu bezahlen,
also eine Nummer kleiner. Da mir schon länger Reiseenduros gefielen,
fiel mein Blick auf die kleine BMW F650 und die Honda Transalp. Da
die Honda größer war und ich mich darauf einfach wohler
fühlte, wurde sie mein erstes Motorrad. |
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| Am
Tag der Führerscheinprüfung hab ich sie beim Händler
abgeholt und am nächsten Tag meinen Eltern vorgestellt, die
keine Ahnung davon hatten, daß ich den Führerschein gemacht
hatte und schon gar nicht, daß ich diese Maschine nun besaß.
Die Gesichter waren nicht schlecht, :-)), aber am besten der Spruch
meiner Mama:
Bist
du verrückt, ohne Führerschein zu fahren !! |
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| Mit
der Transalp war ich dann drei Jahre und 48.000 km unterwegs, und
das alles in allem sehr zufrieden. Zwei größere Touren
waren dabei, die erste nach Mallorca im Mai 99 und im Juni 2000 in
die Pyrenäen. |
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| Die
grausame Pause |
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| Dann,
im November 2000, hab ich die Transalp verkauft, weil Kohle für
ein neues, gebrauchtes Auto her mußte. Mann, war ich fertig,
hätte schier geheult, als sie vom Käufer auf dem Hänger
abtransportiert wurde. Ehrlich gesagt hab ich das später nachgeholt...
:-(( |
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| Der
Neuanfang II |
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| Dann
begann eisernes Sparen und unter glücklichen Umständen war
es Ende 2001 soweit: ich hab mir eine nagelneue BMW 1150 GS bestellt
!!! Am 18. Februar 2002 war es dann soweit und seitdem bin ich stolzer
Fahrer meines Grauschnabels. |
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